Viel Schnee. Kein Chaos.
Aktuell sind die Straßen an diesem Donnerstagabend (16.12.2010) weiß. Fünf Stunden hatte es geschneit und geweht, doch die ganz große Katastrophe ist ausgeblieben. Über die Wetterhotline hatte das Bildungsministerium bereits am Vorabend landesweit schulfrei gegeben.
Schulfrei?
Wie ist das überhaupt mit dem wetterbedingten Schulfrei, müsste das nicht dorfweise entschieden werden, denn das Wetter ist ja nicht landesweit gleich? Das Bildungsministerium kann diese Entscheidung nur landesweit treffen, das geschieht meist in den frühen Morgenstunden und berücksichtigt, mit welchen Gefahren die Straßen befahrbar sind und das sowohl für den Schulhinweg wie den Rückweg. Kreisweit wird die Entscheidung in Ratzeburg getroffen, auch dort orientieren sich die Verantwortlichen anhand der Infos der Polizei und der Wetterexperten am „sicheren Weg“.
Die Entscheidung der Eltern
Die Gefahr auf dem Weg ist auch das Kriterium für die Entscheidung der Eltern. Denn selbstverständlich kann die Verkehrssituation in Ratzeburg anders sein, kann sie sogar in Berkenthin anders sein, als in Behlendorf. Wenn z.B. die Gefahr am Schorberg hinunter nach Hollenbek als zu groß für die Kinder eingeschätzt wird, können bzw. müssen die Eltern auf „schulfrei“ entscheiden, denn dann besteht situationsbedingt keine Schulpflicht, und niemand muss sein Kind Gefahren aussetzen.
Wetterinfos
Aktuell ist der Internetserver des Kieler Bildungsministeriums „unavailable“. Auch der NDR-Server scheint überlastet. Aber mit ein wenig Geduld ist über diesen Link die Winterhotline abzurufen.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Samstag, 4. Dezember 2010
Behlendorf steht zu seiner Feuerwehr - Bürgermeister steht im Abseits
Wehrführer Heino Lübcke wiedergewählt
In leichten wie in schweren Stunden begleitet unsere Feuerwehr die Behlendorfer. Wie selbstverständlich packen die Kameraden mit an, wenn es gilt, ein Grillfest zu organisieren. Als in diesem Jahr ein Motorradfahrer auf unseren Straßen tödlich verunglückte, waren sie am Einsatzort und im Sommer drehten sie ein gefährliches Missgeschick im Garten mit verbrannten Gartenabfällen und Gefahr für die Häuser mit ihrem Einsatz ins Gute, schützten unsere Häuser - bis sie wenige Tage später den Verursacher in seinem Haus auffanden, ihm war das Erlebte ans Herz gegangen.
Wer so mit unserem Schicksal verwoben ist, um den kümmern wir uns in gleicher Weise, das legt der Anstand nahe. Die Gemeindevertretung ist moralisch verpflichtet, am Leben der Feuerwehr Anteil zu nehmen, wie auch wir Einwohner Anteil nehmen. Es ist daher ein Skandal, für den der Rücktritt des Bürgermeisters gefordert ist, dass der erste offizielle Vertreter des Dorfes bei der Wahl des Wehrführers wegen privater Interessen fehlt und keinen Stellvertreter beauftragt und keinen der Feuerwehr ins Bild setzt.
Tiefpunkt des Anstandes ist dann ein verschwurbelter Auftritt des BM, in dem er Vertreter der abwesenden Amstfeuerwehr oder die Kameraden selbst für sein unentschuldigtes Fernbleiben angreift. Glücklich eine Armee, die sich entschieden hat, ohne Pappkameraden auszukommen. Zu Lasten der Feuerwehr und zu Lasten Behlendorfs wurde Vertrauen verspielt und wurden wir durch einen Auftritt des Tarnens, Täuschens und Verpissens (so heißt‘s bei den einfachen Dienstgraden der Bundeswehr) beschämt.
Lieber Heino Lübcke, liebe Feuerwehrkameraden, bereits nach diesem Auftritt blieb der BM mit seinen vier schweigenden Genossen alleine sitzen, während viele Gemeindevertreter und Bürger bei der Feuerwehr saßen. Behlendorf steht zu seinen Feuerwehrkameraden und wir Bürger brauchen und vertrauen Euch. Wir freuen uns ausgesprochen über die Wiederwahl von Heino, ein guter Mann!
Glück auf und Gut Wehr!
In leichten wie in schweren Stunden begleitet unsere Feuerwehr die Behlendorfer. Wie selbstverständlich packen die Kameraden mit an, wenn es gilt, ein Grillfest zu organisieren. Als in diesem Jahr ein Motorradfahrer auf unseren Straßen tödlich verunglückte, waren sie am Einsatzort und im Sommer drehten sie ein gefährliches Missgeschick im Garten mit verbrannten Gartenabfällen und Gefahr für die Häuser mit ihrem Einsatz ins Gute, schützten unsere Häuser - bis sie wenige Tage später den Verursacher in seinem Haus auffanden, ihm war das Erlebte ans Herz gegangen.
Wer so mit unserem Schicksal verwoben ist, um den kümmern wir uns in gleicher Weise, das legt der Anstand nahe. Die Gemeindevertretung ist moralisch verpflichtet, am Leben der Feuerwehr Anteil zu nehmen, wie auch wir Einwohner Anteil nehmen. Es ist daher ein Skandal, für den der Rücktritt des Bürgermeisters gefordert ist, dass der erste offizielle Vertreter des Dorfes bei der Wahl des Wehrführers wegen privater Interessen fehlt und keinen Stellvertreter beauftragt und keinen der Feuerwehr ins Bild setzt.
Tiefpunkt des Anstandes ist dann ein verschwurbelter Auftritt des BM, in dem er Vertreter der abwesenden Amstfeuerwehr oder die Kameraden selbst für sein unentschuldigtes Fernbleiben angreift. Glücklich eine Armee, die sich entschieden hat, ohne Pappkameraden auszukommen. Zu Lasten der Feuerwehr und zu Lasten Behlendorfs wurde Vertrauen verspielt und wurden wir durch einen Auftritt des Tarnens, Täuschens und Verpissens (so heißt‘s bei den einfachen Dienstgraden der Bundeswehr) beschämt.
Lieber Heino Lübcke, liebe Feuerwehrkameraden, bereits nach diesem Auftritt blieb der BM mit seinen vier schweigenden Genossen alleine sitzen, während viele Gemeindevertreter und Bürger bei der Feuerwehr saßen. Behlendorf steht zu seinen Feuerwehrkameraden und wir Bürger brauchen und vertrauen Euch. Wir freuen uns ausgesprochen über die Wiederwahl von Heino, ein guter Mann!
Glück auf und Gut Wehr!
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